Zu wenig. TSV unterliegt im Nachholer 1:2 beim 1. FC Greiz II PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Malinka   
Donnerstag, den 10. Mai 2018 um 15:23 Uhr

Das hatten sich die Gäste anders vorgestellt. Mit einem Sieg wie im Hinspiel (3:0) wollte der Spitzenreiter einen wichtigen Schritt Richtung Kreisoberliga-Aufstieg machen. Er hatte vor der Pause ein deutliches Eckenverhältnis für sich zu verbuchen, aber keine echte Torchance. Zwar mühte sich die Bräuner-Elf, aber vor dem FC-Tor passierte - vielleicht auch weil Bottner fehlte - zu wenig.

Klar, Spindlers Freistoߟwar klasse (31.), aber das war zu wenig, um den Gegner vor den zwölf Zuschauern Angst zu machen. Zu wenig Laufarbeit und eine hohe Fehlpassquote prägten das TSV-Spiel. Vielleicht war auch ein wenig Respekt beider Teams im Spiel, da auch der 1. FC II nichts zuwege brachte. Nur einmal musste Keeper Hemmann per Fußabwehr klären (13.), den Abpraller jagte König in die Wolken. So war das einzige Positivum im TSV-Auftreten, dass Schlauch Bauer arbeitsmäßig vertrat, sodass Letzterer in gewohnter Manier die Abwehrorganisation übernehmen konnte.

Auch nach dem Wechsel spielte sich das Geschehen zunächst zwischen den Strafräumen ab, obwohl der Gast jetzt engagierter zur Sache ging. Die erste richtige Chance des Spiels hatte Bobo Bah für Greiz (65.), aber Keeper Hemmann war da. Auf der Gegenseite versuchte sich Spindler mit Hinterhaltschüssen (54., 60.). Die Abwehr um Bauer und dem sich prima steigernden Genkel hielt. Dann fiel nach einem Pressschlag zwischen Genkel und Bah das 1:0 (77.).

Chancen für den TSV durch Neugebauer (70.), B. Malinka (75.), Wünsch (76.) und Spindler (79.) verstrichen ungenutzt, obwohl der TSV am Drücker blieb. In der Folge kam in die bis dato faire Partie etwas Hektik, aber Schiedsrichter Geidel blieb ein Souverän. Schlehahn legte überragend auf König mit der Hacke am 16er quer und es stand 2:0 (87.).

Postwendend schlug der TSV nach gekonntem Spindler-Freistoߟ und Frambachs Drehschuss aus Nahdistanz zurück (88.). Dann musste Siebert aber das 3:1 machen, Hemmann hielt stark (89.) und auch der Gast kam in der siebenminütigen Nachspielzeit nach Frambachs Eingabe durch Pröter fast noch zum Ausgleich (90.+7). So konnte auch Tabellenführer Rüdersdorf nichts an der Ungeschlagen-Serie der Greizer in der Rückrunde ändern. Text/Foto: MM

 
 

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