Bittere Pille im Spitzenspiel, TSV unterliegt Ronneburg 2:3 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Malinka   
Montag, den 23. April 2018 um 19:49 Uhr

So darf man ein Spiel nicht verlieren! Der Frust saß tief nach der ärgerlichen und vermeidbaren 2:3-Niederlage in den Schlusssekunden der Nachspielzeit in der Spitzenpartie des Ersten gegen den Dritten. Als sich alle mit dem letztlich gerechten Remis abgefunden hatten, schlug der FSV durch Senff noch zu und siegte unverdient mit 3:2 (90.+3). Eine oder mehrere Aktien daran hatte auch Schiedsrichter Starke-Färber aus Auma, der als Referee für dieses Spitzenspiel keinerlei Berechtigung nachwies.


Mit leicht angespannter Nervosität (Trainer Bräuner) ging der TSV die Partie an und kam auch schnell zum Torerfolg. Eine Wünsch-Flanke von links verwertete Philipp Kohlbach per Kopf zum Führungstreffer (5.). Dann musste Felix Leier vorzeitig verletzt raus (7.), Thomas Frambach gab sein Comeback. Die Gäste gingen sehr forsch zur Sache, zeitweise auch hart. Philipp Panzer kam bei einem TSV-Eckball mit nach vorn, verzog aber knapp (15.). Auf der Gegenseite hatte der Gast einen Eckball, den verwertete Götze per Kopf zum Ausgleich (20.).

Der Tabellenführer wirkte nun nicht mehr so aggressiv wie anfangs. Ronneburg hatte wieder eine Torchance nach Standard, diesmal jagte Winkler den Ball nach einer Ecke über das Hemmann-Gehäuse (34.). Als sich dann aber Danny Pröter und Benjamin Malinka zum Zusammenspiel fanden und Marc Neugebauer den Ball servierten, lupfte dieser das Leder zum 2:1 ins lange Eck (37.). Nochmals kam der Gast zu einer gefährlichen Situation aus einem Standard, als Senff einen Seitfallzieher nach einem Freistoß
Ÿ ansetzte (43.).

Die erste Chance nach der Pause hatte die Bräuner-Elf. Christian Spindler wechselte überragend auf links, wo Robert Wünsch den Ball aufnahm, nach innen passte und Frambach aber sechs Meter vor dem Tor zu lange zögerte (46.). Dann hatte Hemmann Mühe bei einem Ronneburger Freistoß (58.) und Malinka versuchte sich für den TSV mit einem Hinterhaltschuss (60.). Der Gastgeber bemühte sich um das Spiel, aber Ronneburg hielt dagegen. Neugebauer hatte eine gute Möglichkeit, die Führung auszubauen, schoss aber aus vollem Lauf aus 25 Metern knapp drüber (68.).

Dann sollte Pröter im Strafraum gefoult haben. Diese Ansicht konnte aber keiner mit dem Schiedsrichter teilen. Der eingewechselte baumlange Szuppa nutzte das Elfmetergeschenk zum 2:2 (70.). Mit diesem Resultat im Rücken wurde der Tabellendritte immer stärker. Der Spitzenreiter dagegen hörte auf, Fußball zu spielen. Einen schönen Angriff hatte der TSV aber noch, als Bauer über Wünsch auf Neugebauer passte, dieser aber verfehlte (80.). Bei mehreren Schussversuchen der Ronneburger hatte der TSV Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Auch Hemmanns Reflex aus Nahdistanz verhinderte dies (88.). Warum dann allerdings drei Minuten Nachspielzeit angezeigt wurden, blieb das Rätsel des überforderten Referees. Und so fiel in dieser nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld auch das 2:3 durch Senff (90.+3).

Noch hat der TSV 1880 aber alle Optionen, aus eigener Kraft Staffelsieger zu werden. Und die sollte er schon ab Sonnabend in Berga nutzen! MM

 
 

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Bittere Pille im Spitzenspiel, TSV unterliegt Ronneburg 2:3