TSV kommt beim 2:2 gegen Eurotrink mit blauen Auge davon PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Malinka   
Mittwoch, den 04. April 2018 um 15:29 Uhr

Mit einem blauen Auge davon gekommen, ist Kreisliga-Spitzenreiter TSV 1880 Rüdersdorf zum Nachholspieltag am Ostermontag. Auf dem Kunstrasen des Zeitzer Ernst-Thälmann-Stadions in Sachsen-Anhalt trennte sich die Bräuner-Elf von den Eurotrink Kickers Gera nur 2:2 (0:1) und konnte von Glück reden, wenigstens remis gespielt zu haben.

 

Erneut ohne fünf kaum ersetzbare Stammspieler (Neugebauer, B. Malinka, Burkhardt, Prüfer und Kohlbach) musste Trainer Karsten Bräuner gegenüber dem Donnerstags-Pokalspiel gegen Gößnitz improvisieren. Spindler spielte Zehner, Wünsch dafür defensiv links. Zwar bemühte sich der Gastgeber um das Spiel, war aber nicht zwingend genug. Zudem versagte der in der Schlussphase überforderte junge Schiedsrichter Sippach aus Neustadt /Orla bereits nach drei Minuten dem TSV einen klaren Elfmeter, als Bottner gestreckt worden war.

Der TSV, der das Hinspiel 4:0 gewonnen hatte, mühte sich zwar, fand aber keine Ordnung in seinem Spiel. Nach vorn gingen zu viele Bälle verloren. Als dann Vincent Löffler klug auf Erik Theil passte und Keeper Maik Hemmann zögerte, stands 0:1 (15.). Dann fanden sich mal Steffen Bottner und Christian Spindler zum schönen Zusammenspiel, bedienten Frank Schulz, der aus acht Metern den Ball per Hechtkopfball aber nicht voll traf (27.). Auf der Gegenseite fiel der wuchtige Benjamin Knebel immer wieder mit Forechecking und gefährlichen Offensivaktionen auf. Bottner kam noch zu einer Kopfballchance (36.), dann war bei strahlendem Sonnenschein Pause.

Auch nach dem Wechsel wars zunächst nicht anders. Spindler fasste sich mal ein Herz und drückte aus 30 Metern ab, Keeper Dietl musste nachfassen (53.). Sechzig Sekunden später passte Schulz nach innen auf Bottner, der abdrückte und Dietl tunnelte (1:1/54.). Es schien, eine Last währe vom TSV abgefallen. Der Spitzenreiter wurde stärker. Danny Pröter versuchte sich mit einem Schuss (60.), Janis Genkel aus der Distanz (63.). Innerhalb von 15 Sekunden hatten dann Pröter und Spindler zwei tolle Rüdersdorfer Chancen, scheiterten aber (70.).

Das Spiel wurde umkämpfter. Allein in den letzten zehn Minuten gab es insgesamt sechs Gelbe Karten und ein Mal Gelb-Rot (Eurotrink). Offenbar hatte sich TSV-Keeper Hemmann von der Hektik anstecken lassen und patzte erneut (1:2/75.). Der TSV wollte unbedingt zumindest den Ausgleich. Benjamin Schlauch kam für den angeschlagenen Bottner. Von der Bank kam der Hinweis, wenn Schlauch nicht den Ausgleich mache, müsse er in der kommenden Wochen Zweite spielen. Spindler kam nach einer Wünsch-Eingabe im Sturzflug noch an den Ball (80.), Dietl musste per Fußabwehr gegen denselben Spieler aus Nahdistanz retten (88.). Die Niederlage schien besiegelt.

Die 90. Minute: Der Schiri hatte gerade drei Finger empor gestreckt, als der an diesem Tag gut spielende Genkel einen Eckball vor das Tor brachte. Und wer war mit dem Kopf zur Stelle? „Schegge“ Schlauch! 2:2! Die reguläre Spielzeit war vorbei. Es gab aber noch zwei gelbe Karten für den TSV, und die bereits erwähnte Gelb-Rote für die Gäste, ein Abseitstor für Rüdersdorf und einen Pfosten-Tuschierer von Schlauch. Fast noch das 3:2! Doch es war zu spät, das 2:2 war Fakt und der TSV war froh, zumindest ein Remis gerettet zu haben.

 
 

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