TSV kehrt mit einem 4:1 aus Braunichswalde zurück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 13. April 2018 um 14:32 Uhr

Wenn genügend Zeit verbliebe, müsste man diesen Moment genießen, so lange als möglich auskosten. Doch es bleibt keine Zeit dazu, denn schon am Samstag steht beim TSV Westvororte II die nächste schwere Auswärtsaufgabe an. Der Moment war günstig wie selten, einen wichtigen Schritt Richtung Staffelsieg der Kreisliga zu tun. Die ärgsten Verfolger, Ronneburg (2:5 bei Greiz II) und Berga (0:2 in Langenberg!) patzten am Sonnabend und brachten den TSV in Zugzwang. Ein 4:1 für die Rüdersdorfer am Sonntag in Braunichswalde stand am Ende zu Buche, war aber längst nicht so souverän, wie das Resultat vermuten lässt.

Erneut musste der TSV improvisieren, fehlten doch die immens wichtigen Mittelfeldleute B. Malinka und Neugebauer sowie Bottner, Kohlbach und Prüfer. Die Bank war mit Schlauch und Scheibel quantitativ eher karg besetzt, der Platz glich eher den nebenliegenden Feldern in seiner Struktur, dafür strahlte die Sonne über alle Backen. Die Partie begann mit verteilten Spielanteilen, war umkämpft. Wenig Struktur und kaum Chancen kennzeichneten die Auftaktphase. Der Gastgeber, der nach einem Jahr Abstinenz wieder auf seine Anlage nach Modernisierung des Funktionsgebäudes zurückgekehrt war, verteidigte vielbeinig. Es war für die verteidigende Mannschaft einfacher, bei diesen Umständen den Ball einfach aus der Gefahrenzone zu dreschen als für den das Spiel suchenden Gast.

Ein klares Foul an Danny Pröter im Strafraum war nicht nur elfmeterverdächtig, sondern ein klarer Strafstoß. Doch Schiri Rocktäschel verweigerte den (28.). Dann setzte Christian Spindler mit einem tollen 32-m.Freistoß ein erstes Signal (28.). Frank Schulz zögerte dann etwas zu lange fünf Meter vor dem Tor (42.), bevor Götz per Kopf eine Riesen-Kopfballchance für die SpG besaß (43.). Im Gegenzug nutzte Spindler einen abgeblockten Ball mit trockenem Schuss zur Rüdersdorfer Führung (44.).

Der diesmal in blau gekleidete Gast legte nach. Nach einer Ecke von Schulz war „Katsche“ Philipp Panzer zur Stelle und erhöhte aus Nahdistanz auf 2:0 (52.). Dann hatte Robert Wünsch mal eine Kopfballchance (57.), ehe der Gastgeber etwas aktiver wurde. Meist waren es aber Standards, die Keeper Maik Hemmann – manchmal mit einer Hand – klären konnte. Toni Grießler machte ein strittiges Abseitstor (70.), auf der Gegenseite traf die Spielgemeinschaft die Latte.

Dann hatte Wünsch noch einmal eine schöne Schusschance (75.), ehe es auf der anderen Seite aus heiterem Himmel einen Strafstoß für den Gasgeber gab. Moser verwandelte sicher und die SpG bekam Aufwind. Es wurde lauter und beidseitig aufregend auf der Wiese. Spindler kam nochmal gefährlich (82., 86.), ehe Felix Leiers Hinterhaltschuss vom Weißen Riese, Bert Schlosser, zur Ecke abgefälscht wurde (87.). Schluss war aber noch lange nicht.....

Anstelle der drei Finger, die dem Schiri in die Höhe standen, hatte er fünf oder sechs spielen lassen. Wünsch verwertete schließlich noch Spindlers Freistoß in den Fünfmeterraum zum 1:3 (90.+2) und auch Steve Scheibel wollte in die Schegge-Jokerrolle vom Ostermontag schlüpfen und tat dies auch mit dem 1:4 (90.+3). Auch das Hinspiel hatte der TSV schon mit einem Drei-Tore-Abstand gewonnen (5:2). Text/Foto: Manfred Malinka

 
 

Tabellen

Kreisliga St. B


 

1. Kreiskl. St. B

Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
 
TSV kehrt mit einem 4:1 aus Braunichswalde zurück