7:0 gegen Langenberg, TSV "Mal-Wieder-Tabellenführer" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Manfred Malinka   
Sonntag, den 11. März 2018 um 10:52 Uhr

Rüdersdorf wieder mal Spitzenreiter, Tabellenbild aber mächtig verzerrt.
Bad Klosterlausnitz. Spitzenreiter, Spitzenreiter tönte es etwas verhalten im Kabinengang der Bad Klosterlausnitzer Köppe nach dem 7:0 des TSV 1880 Rüdersdorf gegen den SV Gera-Langenberg am 16. Kreisliga-Spieltag. Soeben hatte der bisherige Zweite gegen das Schlusslicht klar gewonnen und der bisherige Tabellenführer Blau-Weiß Greiz seine erste Saisonniederlage einstecken müssen (2:4 in Auma).

 

Der Entschluss, auf dem Kunstrasen im Nachbarkreis zu spielen, erwies sich als gut und wichtig, haben die Rüdersdorfer doch schon zwei Nachholspiele auszutragen. Der SVL hatte in der Vorwoche mit einem 3:3 in Greiz aufhorchen lassen, der Gastgeber schien gewarnt. Zumal auch noch das knappe 2:1 vom Hinspiel im Hinterkopf war. Und der bislang sieglose Letzte (1 Sieg am Grünen Tisch gegen 1. FC Greiz II) hatte gleich in der Anfangsphase ein dickes Brett, als Schulze allein vor Torwart Maik Hemmann auftauchte (4.). Glücklicherweise verstrich die 100%ige ungenutzt.

Der in orange-schwarz gekleidete TSV - wie die Schiedsrichter übrigens auch - machte es besser. Bei einer Eingabe von rechts in den Strafraum zog Robert Wünsch nicht zurück und der Ball zappelte aus zehn Metern im Netz (1:0/7.). In der Folge versuchten sich beide Teams eher mit Fußballtennis zu beschäftigen. Immer wieder wurde der Ball hoch gespielt, sprang auf und hüpfte wieder über Mit- oder Gegenspieler. Nach einem Freistoß von Christian Spindler netzte Danny Pröter drei Meter vor dem Tor zum 2:0 ein (24.). Langenberg kam danach meist über Standards zu Torgefahr, auch weil die Bräuner-Elf etwas sorglos im Abwehrverbund agierte. Aber immer wieder, wie im gesamten Spielverlauf, wuchtete Thomas Bauer per Kopf die Bälle aus der Gefahrenzone.

Schließlich machte der Wieder-mal-Spitzenreiter auch noch das 3:0 vor der Pause, als Pröter eine Ecke von Toni Grießler verlängerte und Spindler den Ball am langen Eck hoch einklinkte (39.). Der TSV, ohne Bottner, Malinka und Burkhardt, die Schiedsrichter nach der Pause mit frischen, andersfarbigen Hemden, blieb weiter dominant, machte aus der Überlegenheit aber zu wenig. Vor allem spielerisch merkte man die fehlende Trainingspraxis.

So fiel das nächste Tor erneut nach einem Standard. Grießler brachte die Ecke vors Tor, Wünsch schoss, Panzer fälschte ab und Neugebauer drückte den Ball über die Linie (52.) Danach ging der Torschütze von Bord und wurde durch Routinier Frank Schulz ersetzt, der einen Ball von Keeper Bresse abfing und schlitzohrig aus 30 Metern das 6:0 erzielte (75.). Zuvor hatte sich Christopher Prüfer schon mit Grießler zum Doppelpass gefunden, als sich Prüfer den Ball nochmals vorlegte und ihn dann in den Winkel schlenzte (56.).

Nach dem Schulz-Treffer gabs ein weiteres Joker-Tor, als die eingewechselten Benjamin Schlauch und Janis Genkel zusammenspielten und letzterer zum Endresultat ins lange Eck einschob (87.). Und da der Gast die erste klare Chance des Spiels hatte, bekam er auch die letzte. In den Schlusssekunden köpfte Hennig völlig freistehend den Ball über den Rüdersdorfer Kasten. Bemerkenswert war zudem, dass alle sieben Rüdersdorfer Tore von sieben unterschiedlichen Schützen erzielt wurden. Text/Foto MM

 
 

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